Lichtung - Eine Ausstellung mit Werken von Eckard Hahn
Sophia Spitz war im Rahmen ihrer Ausbildung beim Landratsamt Waldshut zu Besuch im Hans-Thoma-Museum in Bernau und unterhielt sich mit Museumsleiterin Margret Köpfer über die aktuelle Ausstellung "Lichtung". Noch bis 26. Juli 2026 ist sie zu sehen.
Eckart Hahns Werke zeigen realistische Darstellungen aber auch ungewöhnliche und teilweise fantasievolle Motive. Dadurch regen sie Besucherinnen und Besucher an, über die eigene Wahrnehmung von Wirklichkeit und Fantasie nachzudenken.
Organisiert wurde die Ausstellung von Museumsleiterin Margret Köpfer. Im Interview erklärt sie, wie die Idee zur Schau entstand, was sie besonders macht und welches Bild ihr Favorit ist.
stattsofa: Wie entstand die Idee zur Ausstellung „Lichtung“?
Margret Köpfer: „Ich habe einen Flyer von Eckart Hahn erhalten. Seine Werke haben mich sofort angesprochen. Daraufhin habe ich Kontakt zu ihm aufgenommen, und so entstand die Idee für diese Ausstellung.“
stattsofa: Was macht die Ausstellung für Sie besonders?
Margret Köpfer: „Die Bilder wirken auf den ersten Blick sehr realistisch. Erst wenn man genauer hinsieht, entdeckt man die ungewöhnlichen und fantasievollen Elemente. Man muss sich Zeit nehmen und sich intensiv mit den Werken beschäftigen – genau das macht die Ausstellung so spannend.“
stattsofa: Haben Sie ein persönliches Lieblingsbild?
Margret Köpfer: „Ja, besonders beeindruckt mich das Gemälde Der Seher. Der schwarze Rabe mit seinem leuchtend blauen Auge und die bühnenartige Szene mit dem gelben Stuhl faszinieren mich. Vor allem die Maltechnik und die besondere Wirkung des Bildes gefallen mir sehr.“
Die Ausstellung „Lichtung“ ist vom 17. Mai bis zum 26. Juli 2026 im Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau im Schwarzwald zu sehen. Sie zeigt sowohl kleine als auch großformatige Acrylbilder. Die Werke von Eckart Hahn beeindrucken durch ihre präzise Technik, starke Farbwirkung und ungewöhnliche Bildideen.
Text: Sophia Spitz
Eckart Hahn
Eckart Hahn wurde 1971 in Freiburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Fotografen studierte er zunächst Kunstgeschichte in Tübingen und später Grafikdesign in Stuttgart. Für seine künstlerische Arbeit erhielt er bereits mehrere Auszeichnungen, darunter den Förderpreis des VBKW Baden-Württemberg. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Reutlingen.
Besonders bekannt ist Hahn für seine detailreichen Gemälde, die auf den ersten Blick wie Fotografien wirken. Erst bei genauerem Hinsehen werden die ungewöhnlichen und oft rätselhaften Szenen sichtbar. Genau diese Verbindung aus Realität und Fantasie macht seine Werke so faszinierend.