Laufenburg: Jubiläumspfad "800 Jahre Laufenburg"
Leicht
Laufenburg ist der perfekte Ausgangspunkt für Radfahr- und Wandererlebnis. Auf dem beliebten Jubiläumspfad entlang des Rheins musst du kaum Steigungen und Gefälle in Kauf nehmen.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Botanische Highlights / Kulturelle Highlights / Faunistische Highlights
Der grenzüberschreitende „Jubiläumspfad Laufenburg“ führt den Radfahrer und Wanderer auf einer Gesamtlänge von 20 Kilometern durch die historischen Altstädte und dann auf einem Rundweg längs des Rheins bis hinauf in das Naturparadies Dreispitz in Albbruck und wieder zurück nach Laufenburg. Zusätzlich gibt es eine optionale Zusatzstrecke zum Nagelschmiedemuseum nach Sulz/CH. Der Jubiläumspfad ist in Erinnerung an das 800-Jährige Stadtjubiläum mit gelbem Wegeweiser und roter 800 ausgeschildert.
800 Jahre Laufenburg: Zwei Städte, eine Geschichte
Die Ursprünge Laufenburgs reichen in das Hochmittelalter zurück. Um das Jahr 1207 gründeten die aufstrebenden Grafen von Habsburg unter der Führung von Rudolf II. eine befestigte Siedlung an einer strategisch unschätzbaren Stelle am Rhein. Die Wahl des Ortes war kein Zufall: Hier befand sich der „Laufen“, eine gewaltige Stromschnelle, die den Fluss für die Schifffahrt unpassierbar machte. Wer den Warenverkehr auf dem wichtigen Handelsweg Rhein kontrollieren wollte, musste diesen Engpass beherrschen. Die Habsburger errichteten eine Burg zur Sicherung und eine Brücke zur Querung des Flusses. Der Name „Laufenburg“ – die Burg über dem Laufen – war somit geboren.
Über Jahrhunderte blühte Laufenburg als einheitliche Stadt unter habsburgischer Herrschaft auf und gehörte zu den vier vorderösterreichischen „Waldstädten“ am Rhein. Sie war ein bedeutendes administratives, wirtschaftliches und handwerkliches Zentrum. Die Bürger beiderseits des Flusses teilten dieselben Gesetze, dieselbe Kirche und denselben Marktplatz.
Der dramatischste Wendepunkt in dieser gemeinsamen Geschichte ereignete sich in der Folge der Napoleonischen Kriege. Im Frieden von Lunéville im Jahr 1801 wurde der Rhein zur neuen Staatsgrenze zwischen Frankreichs Einflussbereich und dem Heiligen Römischen Reich erklärt. Aus einer Stadt wurden zwei – Laufenburg (AG) und Laufenburg (Baden).
Autorentipp
Eine Fotoausrüstung lohnt sich: historische Altstadt Laufenburg/Baden und Laufenburg/CH, tolle Natur!
Wegbeschreibung
Die Tour startet am Andelsbachparkplatz durch die Andelsbachstraße in Richtung Westen zum Stadtzentrum/Rathaus. Durch den Torbogen folgst du der Hauptstraße durch die historische Altstadt bis zur Rheinbrücke. Diese überqueren und nun befindest du dich in Laufenburg Schweiz. An der Brücke biegst du rechts ab in die Laufengasse und folgst den Schildern, bis du zur Winterthurer Straße kommst. Hier biegst du links ab, bis zur Bahnunterführung. Diesem Radweg folgst du ca. 9 km bis Schwaderloch und biegst links in die Feldstraße und gleich wieder links in die Schulstraße ein. Am Ende folgst du rechts der Zollstraße bis zur Brücke, die dich wieder auf die deutsche Seite zurückbringt. Direkt nach dem zweiten kleinen Übergang biegst du links auf den Radweg ab. Diesem folgst du durch die Kraftwerkstraße und Hauensteinerstraße bis zum Laufenburger Ortsteil Hauenstein. Biege rechts in die Graf-Luithold-Straße, dann links in die Schloßbergstraße und über den Goetheweg, B34 links in die Fährstraße ab. Dieser folgst du bis Stadenhausen. Den Stadtweg entlang, unter der Zollanlage durch, erreichst du über den Rheinuferweg wieder den Andelsbachparkplatz.
Optionale Zusatzstrecke CH:
Ab der Bahnunterführung Weihermattstraße nach ca. 2,5 Km in Rheinsulz rechts nach Sulz abbiegen. Nach ca. 3,5 km erreichen du das Nagelschmiedemuseum. Auf dieser Zusatzstrecke befindet sich die höchste Steigung. Führungen auf Anfrage Kulturwerk-Stadt