SÄK-HOTZEN-TREK Etappe 4
Mittel
Vom Steinernen Kreuz nach Görwihl. Zum Alpenpanorama und durch die Höllbachschlucht
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Die heutige Etappe besticht durch ihre Vielfalt und Kontraste, die die Schönheit des Hotzenwaldes auf eindrucksvolle Weise zeigen. Vom Steinernen Kreuz aus führt uns ein schmaler Waldpfad zum ersten Höhepunkt des Tages: dem Gugelturm. Nach 90 Stufen belohnt uns ein Rundumblick, der den Aufstieg mehr als rechtfertigt. Mit etwas Glück hat an Sommerwochenenden das gemütliche Gugelstüble am Fuße des Turms geöffnet.
Über Engelschwand und den Wanderparkplatz Strittmatt-Wenni mit Ruhebank und Alpenpanorama wandern wir weiter zum Panoramaplatz beim Wasserbehälter oberhalb von Segeten. Die Panoramaliegen laden hier dazu ein, den Blick auf die Alpenkette in aller Ruhe zu genießen. Anschließend setzt sich der Panoramaweg über den Schafbühl nach Strittmatt fort.
Durch ein ausgedehntes Waldstück erreichen wir den Wühreabgang, wo dem Fischbach mit einem Holzschieber Wasser entnommen und in die Hintere Wühre geleitet wird, einen historischen, künstlich angelegten Wasserkanal. Am Hornstollen treffen wir auf den Albsteig, dessen grüne Raute uns in die romantische Höllbachschlucht schickt. Hier ist passagenweise gute Trittsicherheit gefragt, belohnt werden wir mit dem Blick auf den fast neun Meter hohen Höllbachfall, der laut brausend in das darunter liegende Becken stürzt.
Der abschließende Anstieg über die steile Albhalde nach Görwihl mag fordernd sein, doch er führt uns mit einem Gefühl der Zufriedenheit zum Marktplatz in der Ortsmitte. Diese Etappe hinterlässt unvergessliche Eindrücke und Erinnerungen an die Schönheit des Hotzenwaldes.
Wegbeschreibung
Der Tag startet am Steinernen Kreuz. Wir genießen einen letzten Blick über den Hotzenwald zur Schweizer Alpenkette, queren dann aufmerksam die L151 und folgen der Kreisstraße Richtung Engelschwand nur für wenige Meter – bis rechter Hand ein Weg bergauf in den Wald lockt. Unter den Bäumen wird der Pfad schmaler, fast zum Trampelpfad. Er führt uns durch den Wald bevor wir ins Freie treten und schon von Weitem den Gugelturm erblicken. Ein Linksabbieger bringt uns auf eine kleine Straße, auf der wir uns rechts wenden und den Turm fest im Blick behalten. Vorbei am Parkplatz des Gugelturms den kurzen Anstieg hinauf und wir stehen am Gugelturm. Wer Glück hat, hat ein Wochenende im Sommer gewählt, an dem das Gugelstüble geöffnet hat. Dann die 90 Stufen hoch zum Rundumblick, der den Aufstieg mehr als rechtfertigt.
Mit weitem Blick im Gepäck wenden wir uns Richtung Zeltplatz. Hinter der freien Fläche führt ein kurzer Stich bergab, und langsam taucht Engelschwand auf. Wir biegen rechts auf die Ortsstraße ein und folgen dem Weg Richtung Giersbach. Nach dem Ortsausgang kommt eine 90°-Rechtskurve. Nun heißt es aufmerksam bleiben, denn die Route verlässt direkt danach die Straße und schickt uns links bergab Richtung Wiesenfläche und Bachlauf. Wir queren die Wiesen, steigen erneut bergan zum Außendorf Engelschwand, biegen links in die Dorfstraße ein und folgen ihr bis zur Kreisstraße. Dort geht es rechts weiter auf dem Hotzenwald-Querweg bis zum Strittmatt-Wenni Wanderparkplatz mit Ruhebank und Alpenpanorama.
Anschließend gehen wir für einige Minuten auf der Straße in Richtung Strittmatt, biegen jedoch bereits am Ortseingang rechts und am Ende der Straße links ab. Beim Wegweiser Bolzplatz halten wir uns wiederum rechts und wandern am Tanzwasen vorbei bis kurz vor Segeten. Noch vor den ersten Häusern halten wir uns links und erklimmen wenige Höhenmeter zum Wasserbehälter. Die Panoramaliegen und das Alpenpanorama schaffen auch hier bestmögliche Rahmenbedingungen für eine erholsame Pause.
Der Panoramaweg setzt sich über den Schafbühl fort bis nach Strittmatt, wo wir uns rechts halten, die L153 überqueren und den Ort in südlicher Richtung durch ein Wohngebiet wieder verlassen. Auf bequemen Schotterwegen queren wir ein ausgedehntes Waldstück mit dem Taleinschnitt des Eschenbächles, ehe wir am Günnetsmättle kurzzeitig wieder Fernsicht genießen. Linker Hand queren wir abermals das Eschenbächle und nach einem kurzen Gegenanstieg auch die L153 zur Sägmooshütte hin, ehe ein gemächlicher Abstieg zum Wühreabgang führt. Mit Hilfe eines Holzschiebers wird dem Fischbach hier das Wasser entnommen und in die Hintere Wühre, einen künstlich geschaffenen Wasserkanal, geleitet. Anstatt der Raute zu folgen, lohnt es sich, für wenige Minuten einem Pfad in Fließrichtung des Wassers zu folgen, ehe man am Wegweiser Hintere Wühre wieder auf die offizielle Markierung trifft. Am Hornstollen treffen wir dann auf den Albsteig, einen attraktiven Fernwanderweg, der auf drei bis vier Etappen Albbruck mit dem Feldbergpass verbindet. Die grüne Raute mit dem Albsteig-Signet schickt uns in die romantische Höllbachschlucht, wo passagenweise gute Trittsicherheit erforderlich ist. Blickfang ist der fast neun Meter hohe Höllbachfall, der sich laut brausend in das darunter liegende Becken ergießt.
An der Höllbachmündung in die Alb erreichen wir den tiefsten Punkt des Tages, und der Wiederaufstieg in den Zielort beginnt. Dazu wandern wir zunächst zur Kreuzung „Beim Albsteig“ und wechseln vom Albsteig rechter Hand auf den Hotzenwald-Querweg. Dessen weiß-schwarze Raute erklimmt rasch die steile Albhalde und führt an landwirtschaftlichen Nutzflächen vorbei zum Ortsrand von Görwihl. Die Etappe endet am Marktplatz (Bushaltestelle, Gasthof) in der Ortsmitte.
Ausrüstung
- Dem Wetter angepasste Kleidung
- Verpflegung für unterwegs
- Smartphone (GPS-Track, Deutschland-Ticket)